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Gästebuch

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Nr. 2 - 27.08.2008, 11:29 Uhr - Winkler

Sehr geehrter Herr Fuchs,

da haben Sie ein schönes Dokument geschaffen und was noch beachtlicher ist, anscheinend (wenigstens zunächst) ohne kommerzielle Absichten. Herzlichen Glückwunsch.

Es gibt eine ganz kleine Ungenauigkeit - ich hätte sie nicht erwähnt wenn ich nicht ohnehin hätte an Sie schreiben wollen.

Bei der letzten Renovierung der Hauptkirche (bei der ich auch mit einem fünfstelligen Betrag geholfen habe) wurde die alte Fassung der Balustraden freigelegt und restauriert. Die Bibelsprüche wurden auch freigelegt, da die Restauration derselben jedoch zu teuer gekommen wäre, wurden sie neu aufgebracht.

Freundliche Grüsse Ihr Winkler

Nr. 1 - 26.08.2008, 11:00 Uhr - Heinrich Feder

Hallo Herr Fuchs,

Ihre Bilder-Galerie von Biebrich gefällt mir,

besonders das Bild vom "Scheppen Eck" fiel mir ins Auge, zumal es von meinem Großvater gebaut wurde. Aus Erzählung weiß ich, daß der Bau 3mal eingestellt wurde weil keine Genehmigung vorlag. Er hat immer wieder weitergebaut und nach Fertigstellung hat ein Architekt das Haus von der gegenüberliegenden Straßenseite aus gezeichnet um es nachträglich genehmigen zu lassen. In den Häusern links daneben, welche ebenfalls von meinem Großvater gebaut wurden, wenigstens teilweise, wohnten meine Großeltern. Margarete und Wilhelm Berghäuser, Maurermeister.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Feder

Nr. 3 - 05.09.2008, 23:25 Uhr - Meinrad v. Engelberg

Sehr geehrter Herr Fuchs,

vielen Dank für Ihren schönen Führer durch unsere gemeinsame Heimat.

Kleiner Hinweis vom Besitzer des Wagnerhauses: Der Architekt hieß Frickhöfer, der Umbau um 1890 für Rudolph Dyckerhoff (Mittelerker zum Rhein) wurde vom Architekten Euler durchgeführt.

Mit besten Grüßen

Meinrad v. Engelberg

Nr. 4 - 28.03.2009, 12:33 Uhr - Helmer Pölitz

Sehr geehrter Herr Fuchs,

zuerst einmal ein herzliches Kompliment der gestalteten Web Seite von "Sehenswertes Biebrich". Kurz zu meiner Vorstellung: Ich bin der Enkelsohn des ehem. Gärtnereibesitzers Gustav Pölitz, Schierstein, Rheingaustraße (früher Biebricherstraße). Heute befindet sich auf dem Areal die Fa. DOW CORNING. Von 1956 bis 1962 besuchte ich in Biebrich die damalige Realschule (Riehlschule) und hatte durch Zufall nach Schulende am Rheinufer mitangesehen wie man die schöne Restauration "Rheinterassen" abgerissen hat, leider ist mir das Jahr entfallen. Die Inhaber oder Pächter waren auch Kunden bei meinem Großvater, auch hier fällt mir der Namen nicht ein etwa Kornbusch ??? Ich weiß nur daß er einen VW fuhr und auch der Jagd nachging. Dies aber nur am Rande, komme jetzt zu meiner Frage. Als Kinder spielten wir hinter der Gärtnerei in der für uns damals endlos erschienene Feldgemarkung der "Äppelallee". Richtung Bahngeleise nach Biebrich (Gibb) befand sich zu der damaligen Zeit, anfangs der 50 er Jahre ein amerikanischer Feldflugplatz mit einigen Nissenhütten. Verständlicherweise zog uns dies magisch an, wurden dann aber meist von dem stark anwesenden Wachpersonal (Polen in amerik. Uniform) vertrieben. Habe auch mal einige "Notlandungen" gesehen, wo die Maschinen auf die nahe liegenden Äckern runterkamen. Der Flugbetrieb wurde meist mit Propellermaschinen durchgeführt, die für Kurierdienste eingesetzt waren, ich glaube für die damalige Armeezeitung "Stars and Stripes". Meine Frage an Sie, wissen sie wann der Flugbetrieb eingestellt wurde und wann die Einheit abgezogen wurde und was aus der wurde ? Ich weiß, daß mein Anliegen vielleicht etwas ungewöhnlich ist, aber vielleicht gibt es doch eine Antwort darauf.

Möchte mich im Voraus für Ihre Beantwortung bedanken und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Helmer Pölitz

Nr. 5 - 19.03.2010, 20:06 Uhr - Kaethe Bender Illes

Vor vielen Monaten wurde ich schon auf die Web page aufmerksam gemacht und habe mich so darueber gefreut und auch ein paar Traenchen verdrueckt. Ich bin 1924 in Biebrich geboren und 1934 ging es wieder nach Mosbach in das "Heimatland" meiner Mutter. Bis zum Tod meiner Eltern standen auf meiner Visitenkarte immer als erste Adresse die des Grosseltern/Elternhauses. Erst dann kam die Adresse  wo immer ich auch war. Meine aeltesten Vorfahren sind der am 21. August 1776 in Mosbach getaufte Johann Friedrich Lang und dann noch eine am 6. Maerz 1771 getaufte Rosina Margarethe Giezin auch in Mosbach. Na und weitere Namen wie Haberstock, Hingott, Kenzler, Klarmann usw. Nach dem Urteil meines Vaters war ich Abstamm vom "Alten Schollentreter Adel".

Ich habe meine Soehne, die zehn Jahre lang in Mosbach wohnten, alarmiert (Texas und Colorado) die dann weiterhin Klassenkameraden aus der H.H. Arnold Highschool (Hainerberg Schule) und somit ging es dann nach Virginia, New Jersey, Mississippi, Illinois, Bombay (Mumbai, India) Pennsylvania u.a. Ich selbst schickte Kopien an alte Bekannte in Alabama und Georgia und Florida und habe einigen noch vor dem letzten Schnaufer eine grosse Freude bereitet.

Meine Eltern hatten immer ein gastfreundliches Haus und der obligatorische Gang von der Bleichwiesenstrasse durch den Schlosspark zum Rhein war einfach ein Muss. Egal ob es nun die College-Freunde meiner Soehne oder Militaers waren.

Hier bei Trader Joe (gehoert einem der Aldi Brueder), einem gehobenen Delikatessen Ketten Laden kann ich sogar Sekt der Marke "Schloss Biebrich" kaufen. Auf dem Etikett schoen das Biebricher Schloss. , Also Biebrich ist nun wirklich in der Welt bekannt.

Ich bedanke mich, auch im Namen meiner Soehne D.Chris Rape und Mike Rape, fuer Ihre herrliche Webseite. Auch die Enkel bekamen die Web nach Afghanistan und dem Irak weitergeleitet. Kennen ja alle das schoene Biebrich.

Herzlichst

Kaethe Bender Illes

Nr. 6 - 29.03.2011, 04:27 Uhr - Karla (Maas) Gaynor

Als ehemalige Biebricherin danke ich Ihnen für Ihre Arbeit. Nicht nur finde ich es ein imposantes Werk, für mich ist es hauptsächlich eine Möglichkeit, Erinnerungen aufzuwecken, so oft ich will. Ich werde die Website oft besuchen.

Karla (Maas) Gaynor

Nr. 7 - 13.06.2011, 18:50 Uhr - Rudolf Müller

Lieber Herr Fuchs,

herzlichen Dank für Ihren Eintrag auf www.weilburg-lahn.info, über den ich mich sehr gefreut habe. Nicht weniger Freude aber machte mir, dass ich auf diese Weise mit Wiesbaden-Biebrich ein virtuelles Wiedersehen feiern konnte.

Es ist zwar schon einige Jahrzehnte her dass ich in Wiesbaden wohnte und in Biebrich arbeitete, aber ich denke sehr gerne an diese Zeit zurück und an manche Spaziergänge im Biebricher Schlosspark und von Biebrich ausgehende Schiffstouren auf dem Rhein. Danke für die vielen Erinnerungen die Sie mit Ihrer Homepage in mir geweckt haben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer tollen Homepage weiterhin viel Erfolg und viele Besucher.

Mit besten Grüßen aus Weilburg

Rudolf Müller

Nr. 8 - 13.10.2011, 10:30 Uhr - Mathias Jung

Zuerst einmal gratulation zu den schönen bildern aus biebrich. Ich wohne jetzt seit 27 jahren in lauterbach, aber als gebürtiger biebricher freue ich mich doch einen blick in die heimat werfen zu können.

Eine frage habe ich auch gleich:

Mir sind früher im bereich des unteren parks auf einer größeren wiesenfläche einige niedrige wälle aufgefallen. Bei näherem betrachten fiel mir ein zugang in form einer verschlossenen tür auf. Bitte entschuldigen sie ungenaue beschreibung, aber ich war lange nicht mehr dort, und kann mich daher nur noch schwach daran erinnern. Ich habe auch noch irgendwo eine zeichnung, auf der die mosburg bewohnt dargestellt wird. Wenn ich diese wiederfinde, lasse ich ihnen eine kopie davon zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Jung

Antwort von Alexander Fuchs - 18.10.2011, 21:27 Uhr

Hallo Herr Jung,

vielen Dank für Ihr Feedback.

Bei den von Ihnen beschriebenen Wällen in der Nähe des Turnierplatzes (einstmals Prinzessinnenweiher) handelt es sich um einen ehemaligen Eiskeller. Dieser diente dazu, die höfisch Küche ganzjährig mit gekühlten Lebensmitteln versorgen zu können. Das Eis konnte im Winter aus dem benachbarten Weiher gewonnen werden. Der Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell, der den Garten in einen Englischen Landschaftspark umwandelte, integrierte den Eiskeller so in den Park, dass jener heute wie ein natürlicher Hügel erscheint.

Viele Grüße aus Wiesbaden-Biebrich

Alexander Fuchs