

Bei der Robert-Krekel-Anlage handelt es sich um eine kleine gefällige Parkanlage, in der Bänke unter Bäumen zum Verweilen einladen.
Der Namensgeber der Anlage, Robert Krekel, war ein Wiesbadener Politiker, der in Biebrich geboren wurde.
Verschiedene gestalterische Elemente verdienen hier Beachtung:

Auf einem Sockel thront eine schöne Vase im Renaissance-Stil. Sie wurde im Jahre 1907 von der Firma Dyckerhoff und Widmann angefertigt und der Stadt Biebrich geschenkt. Ursprünglich befand sie sich am Herzogsplatz.

Den Mittelpunkt der Robert-Krekel-Anlage stellt der im Jahre 1900 an dieser Stelle aufgestellte Galatea-Brunnen dar. Er wurde von dem Karlsruher Bildhauer Friedrich Moest geschaffen. Dargestellt wird der „Triumph der Galatea“, der Göttin des Meeres. Auch hierbei handelt es sich um ein Geschenk an die Stadt Biebrich. Spender war Eugen Dyckerhoff, ein Teilhaber der Firma Dyckerhoff und Widmann. Im Jahre 1981 wurde der Brunnen saniert.

Etwas versteckt steht eine Skulptur zweier sich umarmender Menschen, deren Sockel folgende Inschrift aufweist:
„Menschlichkeit ist der letzte Hort der Freiheit.“